Kaufberatung: Was spricht für den Kauf einer digitalen Spiegelreflexkamera?
Digitale Spiegelreflexkameras (DSLR) finden immer mehr Zuspruch! Es ist aber nicht nur die höhere Bildqualität, die bei der Anschaffung einer DSLR überzeugt, es gibt noch weitaus mehr und mindestens ebenso wichtige Gründe. Hier die wichtigsten Punkte, die für den Kauf einer DSLR sprechen.
Bildqualität
Da DSLRs einen größeren Bildsensor als Kompaktkameras haben, kann jedes Pixel bei gleicher Auflösung eine größere Fläche auf dem Sensor einnehmen. Insbesondere der Kontrastumfang ist deutlich größer. In Verbindung mit hochwertigen Objektiven erhältst Du so aus einer DSLR eine weitaus bessere Bildqualität und eine klarere Detailwiedergabe.
Erweiterungsfähigkeit
Die Erweiterungsfähigkeit einer DSLR eröffnet Dir unzählige Möglichkeiten. Der Kauf des Kamerabodys ist nur der Anfang – die Vielzahl an Objektiven, von Weitwinkel- und Fisheye- bis hin zu Tele- oder Makroobjektiven, hilft Dir, jedes Motiv ideal festzuhalten. Bedenke: Hochwertige Objektive haben auch einen hohen Preis! Neben Objektiven kannst Du Deine Kamera mit einem Blitz ausstatten sowie Objektiv oder Blitz mit verschiedenen Filtern versehen und so Deine Ideen gezielt umsetzen.
Geschwindigkeit
DSLRs sind Wunder der Technik. Diese kleinen Maschinen fokussieren in Sekundenbruchteilen, machen Serienbildaufnahmen mit bis zu 10 Bildern pro Sekunde und führen Belichtungszeiten von bis zu 1/8000s aus. Da kann keine Kompaktkamera mithalten!
Optischer Sucher
Durch die Spiegelreflextechnik siehst Du im Sucher immer ein klares und helles Bild. Dadurch muss das Display der Kamera nicht ständig eingeschaltet bleiben. Das spart Strom. So schaffst Du mit einer einzigen Akkuladung gute 400-900 Fotos. Außerdem erlaubt der Sucher, selbst in hellem Sonnenlicht das Motiv klar und deutlich zu sehen – ein großer Vorteil gegenüber einem Display.
Großer ISO-Bereich
Eine hohe Lichtempfindlichkeit (ISO) erlaubt es Dir, auch bei schwachem Licht zu fotografieren. Bei vielen Kompaktkameras ist bei ISO 400 oder ISO 800 oder auch ISO 1600 Schluss. Die Top-Modelle unter den Spiegelreflexkameras reichen bis ISO 102400. Verglichen mit einer Kompaktkamera produziert eine DSLR selbst bei höherer Lichtempfindlichkeit Bilder mit weniger Rauschen.
Halbautomatik und Manuelle Belichtungssteuerung
Womöglich einer der wichtigsten Punkte! Mit Hilfe der Halbautomatikprogramme und der Möglichkeit der manuellen Einstellung aller Belichtungsparameter bestimmst Du selbst, wie Su Dein Bild belichten möchten. Ein Vorteil, den Sie allerdings erst vollständig ausnutzen können, wenn Du gelernt hast, wie die einzelnen Belichtungsparameter zusammenhängen.
Geringe Wertminderung
DSLR Equipment, insbesondere was die Objektive angeht, verliert nur langsam an Wert. Eine gute Pflege und sorgsamer Umgang erhält Dir den Wert über viele Jahre hinweg. Der höchste Wertverlust – verglichen mit anderem Equipment – liegt beim Kameragehäuse selbst!
Das Spiel mit der Schärfentiefe
Die Schärfentiefe bezeichnet den Bereich, in dem das Bild scharf ist. Lichtstarke Objektive erlauben Dir, Bilder mit kurzer Schärfentiefe zu bekommen. Nicht nur bei Portraits lenkst Du damit den Blick auf das Motiv und lassen unwichtige Bildteile unscharf erscheinen. Mit Hilfe des Blendenprioritätsmodus und der Abblendtaste der DSLR steuerst Du die Schärfentiefe dann gezielt.
Hochwertige Objektive
Der Sensor kann nur das festhalten, was er sieht. Gegenüber einer Kompakt- oder Bridgekamera erlaubt Dir eine DSLR, veschiedene Objektive zu nutzen. So gibt es „Superzoom“-Objektive, welche vom Weitwinkel bis in den Telebereich reichen und versuchen, alles in einem zu bieten. Ebenso gibt es Objektive mit weitaus geringerem Zoombereich. Um dem Bildsensor ein scharfes und helles Bild liefern zu können und somit stets höchste Bildqualität zu erhalten, ist es ratsam, mehrere Objektive anzuschaffen. So kann Deine Objektivsammlung beispielsweise wie folgt aussehen: Ein Weitwinkelzoom 12-24mm Brennweite, ein Normalzoom 24-70mm, ein Telezoom 70-200mm und eine lichtstarke Festbrennweite sowie ein Makroobjektiv. Damit hast Du für jedes Motiv das ideale Objektiv zur Hand und kannst es perfekt fotografieren.
Shooting mit Elena
Das Shooting ist nun zwar auch schon wieder einige Wochen her, aber es gibt noch einige Bilder aus unserer kurzen Session, die ich gerne zeigen möchte.
Was eignet sich hierfür besser als ein schneller Blogpost.
Viel Spaß beim betrachten!
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Wie halte ich die Kamera richtig?
Eines der weit verbreitesten Probleme unter Anfängern ist, dass Bilder immer wieder unscharf, genauer gesagt verwackelt sind sind. Schuld daran sind zu lange Belichtungszeiten meist in Kombination mit schwachem Licht. Selbst kleinste Kamerabewegungen können so das Bild schnell unscharf aussehen lassen. In einer solchen Situation ist ein Stativ ideal. Aber auch ohne ein Stativ kann man durch kleine Tricks viel gegen Verwacklung der Bilder tun.
Kompaktkameras warnen den Fotografen in der Regel durch ein Hand-Symbol vor zu langen Belichtungszeiten. Sollte also das Hand-Symbol auf dem Display erscheinen ist Vorsicht geboten. Spätestens dann sind Fotos mit ausgestreckter Hand tabu, denn je weiter du die Kamera vom Körper weg hältst, desto mehr läufst du Gefahr, dass dein Bild verwackeln wird. Viele Kameras haben zwar auch einen eingebauten „Verwackelungsschutz“, dieser ist aber keine Garantie für scharfe Fotos.
Natürlich hängt die ideale Haltetechnik vom Kameratyp ab. Eine Spiegelreflexkamera (SLR) kann allein schon aufgrund ihrer Form, Größe und Gewicht besser ruhig gehalten werden, als eine Kompaktkamera (K).
• (SLR + K) Greife mit der rechten Hand, auch die rechte Seite der Kamera. deinen Zeigefinger solltest du direkt auf dem dem Auslöser platziern, die drei restlichen Finger an der Vorderseite der Kamera. Der rechte Daumen ruht an der Rückseite der Kamera und bietet zusätzlich Stabilität. Greife die Kamera ruhig etwas fester.
• (SLR) Die linke Hand hält 80% des Gewichts der Kamera. Darum legst du bei einer SLR die Hand unter das Objektiv. Nur so kannst du die Kamera mit den Fingern der Rechten Hand entspannt bedienen ohne zu verkrampfen.
• (SLR + K) Wenn du dein Motiv durch den Sucher fotografierst, halte deine Arme nah am Körper, das bringt Stabilität. Solltest jedoch deine Aufnahme über das Display (Live View) machen, dann halte die Ellenbogen eng am Körper und die Kamera maximal 30 cm von dir entfernt.
• (SLR + K) Lehne dich gegen eine Wand, einen Baum, setze oder knie dich hin. Das stabilisiert ebenfalls. Ist weder das Eine noch das Andere möglich stehe schulterbreit, das festigt deinen Stand. Denke daran, je ruhiger der Körper, desto ruhiger wird deine Kamera sein.
• (SLR + K) Viele Fotografen holen tief, aber ruhig, Luft. Halten an und drücken den Auslöser, bzw. atmen aus, machen eine Aufnahme und atmen dann erst wieder ein. Es ist unvorstellbar wie sehr sich die Atembewegung des Körpers, auf dein Foto auswirken kann!
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Wenn du diese Tipps immer im Kopf behältst und auch in die Praxis umsetzt, stehst du auch längere pixelcatchings ohne müde Arme durch und wirst weitaus weniger verwackelte Aufnahmen mit nach Hause nehmen als zuvor.
Ich wünsche Immer gut Licht!
Michael Damböck / pixelcatcher
Portraitworkshop ausgebucht!
Das ging wieder schnell :) der nächste Termin folgt bald! Dieses Mal dann on location!
Portraitworkshop mit Alena
Noch 3 Plätze sind frei!
Am 20.03. findet im Studio wieder ein Portraitworkshop statt.
Unser Model ist Alena:
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Hier einige Eindrücke vergangener Portraitworkshops:
Vor dem pixelcatching
„Super Licht, und jetzt sofort auf Fototour gehen!“ Du schnappst dir die Fototasche, und stellst später fest, dass die Hälfte fehlt. Diese kleine Liste hilft dir dabei, in Zukunft nichts mehr zu vergessen und jede Fotosafari ideal vorzubereiten.
Fangen wir erst einmal mit dem an, was du direkt nach der Fotosafari für das nächste Shooting vorbereiten kannst:
• Speicherkarten leeren, formatieren und die Ersatzkarte ebenfalls gleich wieder mit einpacken.
• Kamera mit einem Mikrofasertuch reinigen. Bei Spiegelreflexkameras ggf. mit einem Blasebalg das Suchergehäuse und den Sensor von Staub befreien.
Objektive ebenfalls mit einem Mikrofasertuch von Staub und Fingerabdrücken befreien.
• Das Dateiformat sollte auf Large/Fine/JPG oder auf RAW stehen.
• Immer eine gut sortierte Objektivauswahl in der Tasche haben. Das Bild des Tages sollte dir nicht wegen eines fehlenden Objektives entgehen.
• Packe ggf. auch Filter für deine Objektive ein.
• Die Akkus der Kamera sofort wieder aufladen, und an Ersatzakkus denken!
• Besitzt du einen Aufsteckblitz? Packe ihn ein und lade auch hierfür die Akkus.
• Hast du eine eigene Webseite? Packen Sie ein paar Visitenkarten ein! Schliesslich fragt immer jemand nach, was man da fotografiert.
• Bewahre das Stativ immer griffbereit in der Nähe der Fototasche auf. Falls du aufgrund der Lichtverhältnisse mit längeren Belichtungszeiten rechnest, pack es ebenfalls ein.
• Hast du etwas zum Schreiben eingepackt? Das ist nie verkehrt!
Winter-Tipp 1: Bewahre schwächelnde Akkus immer in der Hosentasche oder der Innentasche der Jacke auf, da sie bei Kälte schnell nicht mehr einsatzfähig sind!
Winter-Tipp 2: Kauf dir Fotohandschuhe, dünn mit gummierter Innenseite!
Ein paar letzte Dinge bevor es losgehen kann:
• Pack dir etwas zu trinken ein. Im Winter eine Thermoskanne Tee, im Sommer Wasser. Super, wenn in der Fototasche mehr Platz, als unbedingt nötig ist!
• Mit leerem Bauch fotografiert es sich schlecht. Nimm dir also eine Kleinigkeit zu essen mit. Am Besten einen Apfel. Keine Schokolade, die könnte in der Tasche schmelzen und dir die Tour verschmieren!
• Ziehst du alleine los? Nimm dir Musik mit - das inspiriert!
Alles gepackt? Dann folgt zu guter Letzt die mentale Vorbereitung:
• Stelle dich gedanklich auf die kommenden Motive ein!
• Nach was suche ich? Welches Bild möchte ich heute mit nach Hause nehmen?
• Welche Lichtverhältnisse erwarte ich?
• Was möchte ich heute mal ausprobieren? Was kann ich zum letzten Pixelcatching verbessern? Was habe ich beim letzten Mal gelernt?
• Welche Richtung schlage ich heute ein? Lasse dich von deinen Gedanken leiten!
Jetzt aber nichts wie raus! Ich wünsche viel Spaß beim Fotografieren!
Immer gut Licht!
Michael Damböck / pixelcatcher